Die Hansestadt Stralsund liegt direkt an der Ostsee. Viele
wunderschönde Ferienobjekte, wie Apartments, Hotels, Ferienwohnungen,
Feriendörfer und Pensionen bieten sich an, hier schöne Ferien und einen
längeren Urlaub zu verbringen. Die Feriendomizile sind oft mit Whirlpool, Sauna, Solarium und Wellnesseinrichtungen austattet. Spielplätze für die Kinder und Hundstrand für Ihre vierbeinigen Begleiter. Was Sie in in Stralsund an der Ostsee
erwartet, erfahren Sie in der folgenden Information, schöne
Freizeiterlebnisse und viele internationale Veranstaltungen machen den
Urlaub in Stralsund zum Erlebnis.
Stralsund die alte Hansestadt des wendischen Bundes, wurde
1234 gegründet. Sie gehörte zu den wohlhabensten und einflussreichsten
unter den berühmten Städten. Ihre Handelsverbindungen
reichten über die gesamte Ostsee und darüber hinaus. Diese
weltoffene Atmosphäre ist auch heute noch zu spüren. Die
Zeugen dieser Zeit, wie z.B. die St. Nikolai-Basilika sind Wahrzeichen
von Stralsund. Bei einem Spaziergang durch die Stadt treffen wir
immer wieder auf die schönen historischen Bauten. Besonders
das gotische Rathaus am alten Markt ist beeindruckend. Es erinnert
in seinem Aufbau an das alte Rathaus in der Hansestadt Lübeck.
Heute befinden sich in verschiedenen Stadtklöstern Museen,
die einen Besuch wert sind, z.B. das Meeresmuseum oder das Kulturhistorische
Museum. Eine Menge von historisch wichtigen Häusern sind zu
besichtigen und zu bewundern, wie z.B. das Wulflamhaus, das Commandaten-Hus
oder das Kniepertor.
Hansestadt
Stralsund? Vorpommern? Wer es bisher noch nicht kannte, hat zumindest
mit dem Besuch des US-Präsidenten Bush davon gehört. Für
Bundeskanzlerin Merkel ist es sogar das schönste Fleckchen Erde,
zumindest in Deutschland. Wo sie Recht hat, hat sie Recht, denn hier
kann der Besucher auf Schritt und Tritt Geschichte erleben und bekommt
auch Geschichten erzählt. Die jüngste ist sicher die von der kurzen
Visite des hohen Staatsgastes. Doch ein Stralsunder Stadtrundgang hat
mit dem von der UNESCO anerkannten Welterbe jede Menge mehr zu bieten.
Bis
ins 12. Jahrhundert war das Festland vor der Insel Rügen
Siedlungsgebiet der slawischen Ranen. Bald nach der Wende vom 12. zum
13. Jahrhundert ließen sich deutsche Siedler aus westlichen Gebieten an
der Meerenge des Strelasunds nieder und am 31. Oktober 1234 verlieh der
Rügensche Fürst Wizlaw I. dem Ort Stralow das Stadtrecht. Handel,
Schiffbau und Schifffahrt prägten in der Folgezeit die sich stetig
entwickelnde Stadt. Davon zeugen auch die noch erhaltenen Kirchen,
Klöster, das Rathaus und die vielen Bürgerhäuser.
Beginnen
sollte der interessierte Gast seinen Rundgang durch die Stralsunder
Altstadt zwischen Knieper- und Frankenteich und dem Strelasund am
besten auf dem Alten Markt. In der Tourismuszentrale der Hansestadt
kann man noch das aktuellste Material für einen Stadtrundgang erhalten
oder sich sogar (empfehlenswert wegen der Geschichten) einer Führung
anschließen. Der Alte Markt war um 1200 der Ausgangspunkt für die
Entwicklung der Stadt. Er wurde als "forum antiquum" 1277 erstmals
urkundlich erwähnt. Hier trieb man nicht nur Handel, man hielt auch
Gericht und stellte an den Pranger. Der Markt zählt heute mit seiner
Architektur, die die wechselhafte Geschichte widerspiegelt, zu den
schönsten seiner Art im gesamten Ostseeraum. Neben dem sehenswerten,
aus Backstein gebauten Rathaus (um 1270 erstmals erwähnt) sieht man
hier hansetypische Giebelhäuser (z. B. das Wulflamhaus). Geprägt wird
dieses Ensemble von einem wuchtigen Backsteinriesen, der Ratskirche St.
Nikolai als Stralsunds ältester Pfarrkirche.
Lenkt der Tourist seinen Fuß dann in Richtung Fährstraße bis zum Hafen,
kommt er an mehreren Gebäuden vorbei, die zu den ältesten der
Hansestadt gehören. So stammt der Dachstuhl des Hauses Nr. 31 aus dem
Jahre 1331. Die Hoffassade dieses Gebäudes zeigt ebenfalls noch den
Originalzustand. Sehenswert auch das Haus in der Fährstraße 17. Es
beherbergt eine der ältesten Kneipen Europas, die 1332 als "taberna
apud passagium" urkundlich bestätigt ist. Das beliebte Dünnbier des
Mittelalters wird hier aber nicht mehr ausgeschenkt.
Bevor
man für eine Pause in diese Kneipe einkehrt, lohnt sich noch ein
Abstecher in die Schillstraße. Das Kloster St. Johannis wurde 1254 von
Franziskanermönchen gegründet und war zur dieser Zeit die größte
Niederlassung des Ordens im südlichen Ostseeraum. Es ist eines der
ältesten Bauwerke der Hansestadt und besitzt wertvolle Gewölbe- und
Wandmalereien. Mit Kapitelsaal, Kreuzgang, Räucherboden,
Barockbibliothek und Rosengarten bietet die Klosteranlage ein
herausragendes Kulturerlebnis. Außerdem beherbergt sie das Stralsunder
Stadtarchiv, das Auskunft gibt über die wechselvolle Geschichte der gut
770-jährigen Stadt.
Nach einer Erfrischung in der
Kneipe "Zur Fähre" biegt man am besten in die Straße Am Fischmarkt ein
und kommt an den Kanälen entlang zum Heilgeisthospital, auch
Heilgeistkloster genannt. Es ist das älteste städtische Hospital, in
dem ab Mitte des 13. Jahrhunderts Kranke, Alte und Hilfe Suchende
Unterkunft fanden. Das Heilgeistkloster war eine Einrichtung der Stadt,
kein Kloster. Zum Besitz gehörten um 1340 zum Beispiel die Insel Ummanz
und ab 1836 die Insel Hiddensee sowie Dörfer des ganzen Umlandes.
Dieser beträchtliche Wohlstand war auch die materielle Grundlage der
Mildtätigkeit in diesem Hospital.
Besuchen sollte man
auch die St. Jakobikirche, die in wenigen Minuten über die
Heilgeiststraße erreicht wird. 1303 wird dieses Gotteshaus erstmals
erwähnt. Es ist wohl die Stralsunder Kirche, die in den Jahrhunderten
unter den vielen Kriegen und Unglücken, die über die Hansestadt
hereinbrachen, am meisten zu leiden hatte. Während der französischen
Besatzung zu Beginn des 19. Jahrhunderts war sie sogar zum Pferdestall
geworden. Der Besucher sollte sich auch in die dritte der großen
Pfarrkirchen der Stadt, die riesige St. Marienkirche, begeben. Das
Hauptschiff beeindruckt durch seine Größe und Perfektion. Besonders
wertvoll ist die dort befindliche Friedrich-Stellwagen-Orgel. Wer bei
schönem Wetter den herrlichen Blick über die Stadt, den Strelasund bis
nach Rügen und im Osten bis zur Boddenstadt Barth genießen möchte,
sollte den Kirchturm besteigen. Der Fußmarsch hoch hinaus lohnt sich.
Enden
könnte der Rundgang durch die Stralsunder Altstadt vielleicht an oder
in den beiden großen Museen der Stadt in der Mönchstraße. Das
Kulturhistorische Museum widerspiegelt die Stadtgeschichte von den
Ursprüngen über die Hansezeit bis zur historischen Gegenwart. Das wohl
meistbesuchte Museum Norddeutschlands, das Deutsche Meeresmuseum, gibt
in vielfältiger Form Auskunft über Flora und Fauna in den Weltmeeren
und zeichnet gleichzeitig die Geschichte der einheimischen Fischerei
und des Schiffbaus im Osten nach.
Noch etliche
Stralsunder Geschichten warten darauf, erzählt zu werden. So sind das
Burmeisterhaus in der Mönchstraße, das älteste Haus mit Pfeilergiebel
in der Mühlenstraße, das Scharfrichterhaus in der Filterstraße, die
Stadtmauer, die Stadttore, der Hafen und, und, und ... noch zu
entdecken. Wichtig ist vor allem eins, man nimmt sich Zeit, um auch
Unscheinbares, Überraschendes und viele schöne Details oder romantische
Plätze kennen zu lernen. Seit die Hansestadt Stralsund gemeinsam mit
der Hansestadt Wismar von der UNESCO in die Liste des Welterbes
aufgenommen wurde, steht die Stadt in einer Reihe mit den Pyramiden,
mit Athen oder Florenz.
Aber nicht nur Geschichte kann hier erfahren werden.
Das Umland und die über eine Straßenverbindung
zu erreichende Insel Rügen, haben für den Gast
ein umfangreiches Angebot an Sport, Freizeit, Kultur
und Natur. Überall finden Sie Wanderwege, Radwege
und Aussichtsplätze, die Ihnen die Natur und ihre
Schätze näherbringen. Die typische Boddenlandsschaft
an der Ostseeküste ist ein Paradies für alle
die ursprüngliche Natur suchen. Erkunden Sie mit
einem Boot die verschwiegenen Buchten und Bodden rund
um Stralsund und Rügen. Ausflüge und kleine
Seereisen mit verschiedenen Schiffen vom Stralsunder
Hafen aus, geben dem Urlaub hier eine nette maritime
Note.
Fahren Sie auch einmal hinüber auf die bekannte Insel Rügen und besuchen Sie den Kaiserstuhl.
Lage:
Stralsund liegt direkt an der Meerenge Strelasund
auf dem Festland gegenüber von Rügen.
Aus Richtung Berlin:
Auf der A 11 bis Prenzlau, weiter über die B 109 nach Pasewalk,
Anklam, Greifswald bis Stralsund.
Aus Richtung Westen:
Auf
der A 24 aus Richtung Hamburg bis Wittstock über die A 19 nach
Rostock, dort auf die B 105
Aus Richtung Lübeck auf der
B 105 über Grevesmühlen, auf die A 20 bis Wismar, weiter
auf der B 105 nach Bad Doberan über Rostock nach Stralsund.