Kühlungsborn

 

Ostseebad Kühlungsborn - Mecklenburg-Vorpommern - Ostsee 

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Das Ostseebad Kühlungsborn liegt direkt an der Ostsee, viele wunderschönde Ferienobjekte, wie Apartments, Hotels, Ferienwohnungen, Feriendörfer und Pensionen bieten sich an hier schöne Ferien und einen längeren Urlaub zu verbringen.Hier können Sie in Ihrem Feriendomizil oft Whirlpool, Sauna, Solarium und Wellness erwarten. Kinderspielplätze und auch ein Hundestrand für Ihren vierbeinigen Begleiter. Was Sie in Kühlungsborn an der Ostsee noch erwartet, erfahren Sie in der folgenden Information, schöne Freizeiterlebnisse und viele Veranstaltungen machen den Urlaub in Kühlungsborn zum Erlebnis.   


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Kühlungsborn, das Ostseebad mit dem besonderen Charme. Die prächtigen Gebäude, im Stil der typischen Bäderarchitektur aus den 30iger Jahren, prägen das Bild des Ortes. Ein unterhaltsamer Spaziergang entlang der längsten Strandpromenade Deutschlands, oder über die Ostseeallee mit ihren schicken Geschäften und Cafés gehört zu einem Tag in Kühlungsborn. Die historische Schmalspurbahn "Molli" schnauft wie eh und je direkt durch die Straßen des Ortes und verbindet Kühlungsborn mit Bad Doberan. Eine Fahrt mit der kleinen Bäderbahn ist ein Vergnügen für Groß und Klein. Das Museum der Schmalspurbahn finden Sie gleich im Endbahhof. Waldwanderungen sind auch eine besondere Empfehlung. Im zentralen Stadtwald oder auf einem Höhenzug aus der Eiszeit, im Wald  "Kühlung". In der hübschen und abwechslungreichen Landschaft sind auch Fahrradtouren sehr beliebt.

Pressemitteilung von: Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern An der Seebrücke von Kühlungsborn herrscht Hochbetrieb. Früh morgens tummeln sich auf dem Holzsteg, der 240 Meter in die Ostsee führt, schon etliche Besucher. Er lockt, dem Meer trockenen Fußes näher zu kommen, diese schwer erklärbare, emotionale Mischung aus Salzwasser, jodhaltiger Luft und dem sagenhaften Gefühl von Freiheit, das im grenzenlosen Horizont liegt, zu ergründen. Das regt den Körper und die Fantasie an. Gedichte werden erdacht, Grübeleien in den Wind geblasen, Krisen lösen sich in Luft auf. Am Meer hat man mehr vom Leben.Ein anderer Strom von Menschen zieht sportlich, dynamisch in Richtung Konzertgarten. Viele tragen Stöcke bei sich. Denn in Kühlungsborn ist Nordic-Walking-Tag. „Es gibt kaum einen gesünderen Sport“, sagt Jörg Schefe zur Eröffnung. Der Mann mit dem roten Käppi ist auf dem Gesundheitstripp, Stützpunkttrainer der Nordic Walking Union und mit seinem „NW-Mobil“ ständig zwischen Schwerin, Rostock und Brandenburg unterwegs. Diesmal in Kühlungsborn. Wer keine Stöcke hat, kann sie ausleihen. Doch vor dem Vergnügen steht das Aufwärmen. „Walken wird leicht unterschätzt“, ruft Jörg der Gruppe lachend zu, die im Rhythmus der Musik flotte Arm- und Beinübungen macht und in der auch die Geübten langsam das Kribbeln in den Muskeln spüren. „Ein Ausdauersport, supergesund. Mit dem habt Ihr mehr vom Leben“, sagt Jörg am Schluss und übergibt alles Weitere an Bettina Roese-Plöger, Basic Instructor der örtlichen Trainingskurse, die mit der Gruppe in die Umgebung ausrückt.
  
Während die Walker auf der Ostseeallee an den prächtigen restaurierten Villen aus der Bäderzeit um 1900 vorbeigehen, kontrolliert Tina genau, ob die Haltung stimmt und keiner das Pumpen mit den Händen vergisst. „Das stählt die Schultern!“ Durch den Stockeinsatz kommen neunzig Prozent der Muskeln in Bewegung. „Aktives Gehen“, nennt die Expertin das und biegt in den Stadtwald ein, wo die Walker richtig in Schwung kommen. Kühlungsborn ist für Sportler ein ideales Pflaster. Allein der Strand bietet sechs Kilometer Laufstrecke, die Promenade fast vier Kilometer. Zwischen den Ortsteilen West und Ost, die 1938 aus den Orten Arendsee und Brunshaupten zusammengelegt wurden, liegen 133 Hektar Wald. Wem das nicht reicht, der geht in die nahe Kühlung, dem kleinsten Mittelgebirge Deutschlands. „Lieber in der Natur laufen, als zum Arzt gehen“, sagt Tina den Walkern.

Genug getan, jetzt ist „Molli“ dran. In Kühlungsborn West wartet die gemütliche schwarze Dampflok schon vor dem historischen Bahnhof. Die Abteile füllen sich, und schnaufend setzt der „Molli“ sich fahrplanmäßig in Bewegung. Ein nostalgisches Abenteuer, denn die Schmalspurbahn wird im Juli 120 Jahre alt. Wie damals dampft die Bimmelbahn heute durch Kurven, passiert mit maximal 40 km/h goldgelbe Rapsfelder und Wiesen, das legendäre Seebad Heiligendamm und die historische Galopp-Rennbahn. „Die Fahrkarten bitte“, ruft der Schaffner und knipst zum Entwerten in die neue alte Edmonsche Pappfahrkarte, die seit kurzem wieder gedruckt wird. Nach 15,4 Kilometern ist Endstation in Bad Doberan, wo die bedeutendste Zisterzienserabtei Mecklenburg-Vorpommerns steht.

Zwischen Sumpfdotterblumen und hoch gewachsenen Buchen erhebt sich die gewaltige gotische Backsteinbasilika. „Die Zisterzienser waren geniale Ingenieure“, sagt Ursula Gühler, die seit sieben Jahren im Münster Gäste führt. Erst legten die Mönche den Sumpf trocken, dann bauten sie ein fünf Meter tiefes Steinfundament – „hart wie Beton“. Putzsucht war den Zisterziensern fremd. Doch mit dem Raum, der hier in den Himmel wächst, wucherten sie. Unter dem Kreuzgewölbe stehen auf 78 Meter Länge 24 Pfeiler, die eine Höhe von 26 Metern messen. „Man braucht fünf Erwachsene, um eine Säule zu umfassen“, so Gühler. Spannende Daten. Insgesamt fünf Millionen Backsteine sollen verbaut sein. Backsteine für die Ewigkeit. „Gut drei Jahre brauchte das Gemisch aus Lehm, Sand und Wasser, ehe es durchgetrocknet, gebrannt und vermauert war“, weiß Gühler vom Alltag am Bau zu erzählen. Eine Ewigkeit, und das Münster steht nun seit mehr als 700 Jahren. Der erste Spatenstich wurde um 1270 gesetzt, erst 1368 folgte die Weihung. Der Schmuck wie die prächtigen Altäre und Gräber stammen aus späteren Epochen, als die Zisterzienser es mit der Askese nicht mehr so genau nahmen. Die Reformation brachte im Jahr 1552 die Auflösung des Klosters, es blieb aber als landesfürstliches Grablege erhalten.

Zurück am Meer, ein Stück weiter westwärts bei Boltenhagen. Wind ist aufgekommen. Er bläst mit Stärke 7. Die „MS Boltenhagen“ hat die Schiffstouren vorerst eingestellt und liegt vertäut an der Seebrücke. Auch bei der neuen Swin-Golf-Anlage, auf der Anfänger unkompliziert und unelitär erste Schritte auf dem Grün wagen, bleiben Bälle und Schläger im Schrank. Nur in den Strandkörben sonnen sich die Unverzagten im natürlichen Thalassoklima, das die Natur ihnen gratis liefert. Die Böen zupfen an den Haaren, blasen die Lungen frei und durchbluten die Haut. Am Wellensaum stapfen kraftvoll Strandläufer und Nordic Walker in Richtung Steilküste und widersetzen sich der Wucht von vorn. Das ist Bodybuilding ohne Hanteln, Gewichten und Crosstrainer. Am Meer liegt das Fitnesstudio direkt vor der Haustür. Im nahen Wismar geht der Wind genauso steif wie am Strand.

Wind zum Leben. Die Naturgewalten, Koggen und gewieften Kaufleute waren zur Hansezeit das Kapital der Stadt, die damals „die Perle“ genannt wurde und heute mit der Hansekollegin Stralsund zum Unesco-Welterbe gehört. Dank der Monopole für den Handel mit Tuch, Pelzen, Salz und Honig wuchsen Macht und Reichtum der Städte ins Unermessliche. In der Gewölbe-Ausstellung des Rathauses ist auf einem selten gut erhaltenen Fresko zu sehen, wie die Leute im 14. Jahrhundert das Löschen der Koggen mit Wein und Bier feierten. An einem unscheinbaren Holzrohr gleich daneben erklärt Stadtführer Horst Walter, dass dies Teil des Doppelrohrsystems war, mit dem die pfiffigen Wismarer zum Bierbrauen Quellwasser aus sechs Kilometer Entfernung nach Wismar leiteten. Wieder oben am Markt, der der zweigrößte Norddeutschlands ist. „Das Ensemble ist wie eine Stilfibel“, sagt Walter und zeigt Gebäude aus der Gotik, Renaissance, dem Barock, Klassizismus und Jugendstil.

Das Prunkstück ist der „Alte Schwede“, dessen rubinrote Ziegel in der Sonne wie Edelsteine funkeln. Das Patrizierhaus strotzt bis unter die hohe Blendfassade vor Stolz, Standesbewusstsein und Machtanspruch. Außer den imposanten Giebelhäusern leisteten sich die 6000 Einwohner gleich drei backsteinerne Großkirchen: St. Nikolai, die viertgrößte in Deutschland, St. Marien und St. Georgen. Die Gotteshäuser wurden mit dem Geld der Kaufleute gebaut. Eine ihrer Koggen, die größte und älteste, die je gefunden worden ist, hat Ende Mai in Wismars altem Hafen einen festen Liegeplatz bekommen. Das Wrack der „Wissemara“ von 1354 wurde detailgetreu nachgebaut und mit modernster Technik ausgestattet. Zur diesjährigen Hanse Sail wird an ihrem 32 Meter hohen Mast erstmals das große Rahsegel mit einer Fläche von 270 Quadratmetern wieder gehisst. Nach gut 650 Jahren sticht sie wieder in See. Dann heißt es auch für sie „Meer zum Leben“.

Informationen:
Verband Mecklenburgischer Ostseebäder e.V.
 
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Das Naturschutzgebiet "Riedensee" lädt ein zu Naturbeobachtungen und Wanderungen. Die Ostseeküste, mit ihrem herrlichen weiten, weißen Sandstrand ist ein Paradies für alle Badefreunde und Wassersportler. In Kühlungsborn wurde sozusagen auch der Strandkorb erfunden. Das bequeme Strandmöbel wurde von dem Korbmacher Wilhelm Barthelmann 1882 hergestellt, um den Badegästen am Strand mehr Windschutz zu bieten. Noch heute sitzen die Gäste von Kühlungsborn in ihren Strandkörben und genießen die Ferienzeit.
Besuchen Sie auch die bekannten Ostseebäder ganz in der Nähe wie z.B. Heiligendamm und Warnemünde

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Lage:
Das Seebad Kühlungsborn liegt direkt an der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern, und zwar im nordwestlichen Teil des Landkreises Bad Doberan ca. 145 km nordöstlich von Hamburg.

Aus Richtung Süden:
Auf der A19 bis Laage von dort über Schwaan nach Bad Doberan, von Bad Doberan weiter über Heiligendamm nach Kühlungsborn Ost. Aus

Richtung Norden:
Von Hamburg kommend A 24 bis AB-Abfahrt Schwerin, dort auf die A241 bis Ausbauende, von dort weiter Richtung Wismar über Rampe und Camps bis Lübow, von dort über Gressow auf die B105 Richtung Rostock bis Neubukow, von dort weiter nach Kühlungsborn West.

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